Jubilo 137 von WOLF Haus virtuell

Wie bereits in meinem ersten Post beschrieben, möchte ich mit unserer Sammlung virtueller Häuser besonders eines erreichen: Dass jeder genau das Haus bekommt, das perfekt zu ihm passt. Dabei habe ich mich dafür entschieden, einige unserer Häuser in einer Art „Architekturkritik“ zu beschreiben. Allerdings nicht in Form einer philosophischen Herangehensweise, sondern ganz im Gegenteil, sehr konkret, in Form einer virtuellen Begehung.

Virtual Reality gibt uns die tolle Möglichkeit, wo auch immer wir uns gerade befinden, jedes Haus virtuell zu erleben und zu begehen. Und genau das mach‘ ich. Ich setzte mir eine VR-Brille auf und spaziere ganz einfach durch.

Das Erdgeschoss

Ich betrete das Haus, oh Überraschung, über die Haustüre. Der Eingangsbereich erscheint mir recht großzügig. Platz ist hier jedenfalls genug, sowohl für eine Garderobe, als auch Stauraum für oftmals wechselnde Kleidung. Was mich etwas überrascht, ist die Vielzahl an Türen und Winkel im Raum.
Wenn ich geradeaus schaue, habe ich direkten Blick auf den Wohn-/Essbereich. Das kommt mir etwas abrupt vor, ich bin doch gerade erst bei der Haustüre herein gekommen? Hier würde ich die Türe wahrscheinlich immer geschlossen halten, speziell jetzt in der kalten Jahreszeit bekomme ich dadurch einen abgetrennteren Eingangsbereich.

Der Wohn-/Essbereich und die Küche

Dieser wird durch den zentral stehenden Kamin in drei voneinander getrennte Bereiche unterteilt. Das muss ich mir genauer ansehen, und setze mich – natürlich virtuell – einmal in die Couchecke, an den Esstisch und schneide sogar ein paar Karotten in der virtuellen Küche. Gemütlich, denk ich mir, und kann dabei beinahe die angenehme Wärme vom Kamin im Rücken beim Fernsehen spüren. Jetzt aber auf ins Obergeschoß, genug gefaulenzt!

Das Obergeschoß

Aber zuerst noch ein kurzer Zwischenstopp auf der gewendelten Treppe. Zu anstrengend? Gottseidank nicht, aber über das Panoramafenster kann ich den Ausblick direkt in den Garten genießen.
Ich entscheide mich dafür, als Erstes ins Bad zu gehen. Pflege muss sein. Groß genug ist es jedenfalls, sowohl für ein doppeltes Waschbecken, eine Badewanne und eine Dusche. Und oh, sogar eine Toilette finde ich im hintersten Eckchen versteckt.

Weiter geht’s durch die restlichen Räume des Stockes. Unaufgeregt würde ich sagen. Ja, das funktioniert. Die Räume wirken hell und freundlich, und über die Balkontüren in den Kinderzimmern habe ich sogar noch die Möglichkeit raus zu gehen und frische Luft zu schnappen.

Genug für heute. Ich setzte meine VR-Brille ab und sitze wieder in meinem Büro, an meinem vollkommen realen Schreibtisch, an meinem ganz gewöhnlichen Computer.

Zum Autor

Gemeinsam mit meinem Co-Gründer Michael habe ich an der TU-München Architektur studiert, und das Studium 2015 erfolgreich abgeschlossen. Bereits seit 2013 setzte ich mich intensiv mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Planung von Einfamilienhäusern auseinander. Dabei konnte ich auch einige Praxiserfahrung in unterschiedlichen Architektur-Büros sammeln. Der Umbau meines Elternhauses gab mir bereits 2014 die Möglichkeit, aus der Theorie in die Praxis zu wechseln.

Durch meine Tätigkeit bei Mox konnte ich bereits über 250 unterschiedliche Einfamilienhäuser analysieren, und das oftmals vom ersten Entwurf, bis hin zum fertigen Haus.

Für Fragen, Anregungen und Beschwerden stehe ich jederzeit gerne per Mail an benjamin@moxvr.net zur Verfügung 🙂

Benjamin

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